Der FC Ruswil mit neuen Hauptsponsoren

Seit Ende des letzten Jahres hat der FC Ruswil zwei neue Hauptsponsoren, welche zugleich auch auf dem Dress des Fanionteams mit ihren Logos präsent sind. Es sind dies die beiden Firmen Gloggner AG und Perla GmbH aus Perlen. Die Gloggner AG führt Kipper- und Muldentransporte durch und wird von Sepp Gloggner geführt. Der Perla GmbH stehen Anita Räber und Sepp Gloggner vor und bietet Schuhreinigungssysteme an. Der Verein nahm diesen Sponsorenwechsel zum Anlass die 1. Mannschaft bis zum Herbst dieses Jahres komplett neu auszurüsten. So durften die Akteure neue Trainingsutensilien, ein Heim- und ein Auswärtsdress sowie einen Präsentationstrainer von Adidas entgegen nehmen. Herzlichen Dank an Anita Räber und Sepp Gloggner für die Unterstützung. Ein grosses Dankeschön geht auch an den vorangehenden und langjährigen Hauptsponsor, Auto Keller AG, Priska und Christoph Keller.

Matchbericht FC Ruswil – FC Grosswangen

Knapper Sieg für Ruswil

Der FC Ruswil konnte das Derby gegen den FC Grosswangen-Ettiswil knapp mit 1:0 für sich entscheiden. Der Führungstreffer fiel erst nach 76 Minuten. Bis dahin hatten zwar die Ruswiler mehr vom Spiel und auch mehr Torchancen. Jedoch durften sie sich aber in der 93. Minute bei ihrem starken Schlussmann bedanken, der die Null mit einer riesen Parade zu halten vermochte.

Ruswil hat etwas mehr vom Spiel

Beide Teams starteten engagiert in die Partie jedoch ohne Gefahr auf beiden Seiten zu erzeugen. Ruswil mit viel Selbstvertrauen aus den drei vergangenen Siegen und Grosswangen-Ettiswil mit dem Willen das verlorene Derby gegen den FC Buttisholz vergessen zu machen. Es dauerte bis zur 15. Minute als der Gast gefährlich vor dem heimischen Tor auftauchte. Im letzten Augenblick konnte Simon Schäfer den Ball zum Corner ablenken. Der Corner brachte dann aber nichts Zählbares ein. Gleich im Gegenzug dann grosses Aufatmen beim Gast aus Grosswangen-Ettiswil als der Ruswiler Pascal Lang seinen Schuss aus 16m an die Latte springen sah. Nur drei Zeigerumdrehungen später bediente der heimische Livio Spaar Matthias Bühlmann mit einem hohen Ball. Bühlmann kam vor dem herauseilenden Armend Tarashaj an den Ball, verzog diesen jedoch mit dem Kopf nur knapp.

Ein Auf und Ab

Das Spiel war nun lanciert und beide Teams versuchten vor allem sich im Mittelfeld einen Überlegenheit zu schaffen um so gute Angriffe über die Seiten zu vollziehen. Ein Freistoss in der 23. Minute brachte für Ruswil nichts ein. 26. Minuten waren gespielt als der FC Grosswangen-Ettiswil einen Freistoss aus 25m zugesprochen bekam. Shendrit Krasniqi lief an und beschäftigte Fabian Schärli im Ruswiler Tor mit einem sehr guten Schuss. Nur eine Minute später stand wieder der Ruswiler Torhüter im Mittelpunkt. Ein stark geschossener Schuss von Elmar Studhalter konnte er noch knapp um den Pfosten lenken. Grosses Glück für Ruswil. Gleich im Gegenzug lancierten die Platzherren wieder einen Angriff über mehrere Stafetten, welcher jedoch von der gegnerischen Abwehr gekonnt vereitelt wurde. Dann grosses Glück in der 35. Minute für die Gäste, als Matthias Bühlmann die perfekt getimte Flanke von Livio Spaar knapp am Tor vorbei schoss. Kurz vor der Pause kam der FC Grosswangen-Ettiswil noch zu einem Freistoss. Dieser wehrte jedoch der Ruswiler Schlussmann mit der Faust ab und lancierte damit gleich den Gegenangriff. Der aufgerückte Joel Bachmann wurde jedoch im letzten Moment an der Flanke gehindert. Und so ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Ruswil erhöht den Druck

Das Ruswiler Trainergespann schien beim Pausentee die richtigen Worte gefunden zu haben. So kamen die Ruswiler aggressiv und voller Spielfreude aus der Kabine zurück. Innerhalb den ersten drei Minuten erarbeiteten sich die Nuaj, Pfrunder, Bussmann-Boys drei hochkarätige Chancen. Joel Bachmann und Matthias Bühlmann verpassten es aber ihre Farben in Führung zu bringen. Man sah die Bemühungen der Ruswiler das Gästeteam früher unter Druck zu setzen und sich mit Kombinationsfussball gute Chancen zu erarbeiten. So auch in der 56. Minute als David Simon seinen Kopfball nur knapp an der Torumrandung vorbeizischen sah. Die Ruswiler hatten jetzt mehr vom Spiel, gaben den Ton an und drängen die Gäste aus Grosswangen-Ettiswil mehrheitlich in die eigene Platzhälfte. Zwei weitere Grosschancen zwischen der 56. und 72. Minuten von Ruswil konnten nicht verwertet werden. Der matchentscheidende Pass von Tim Steffen hinter die gegnerische Abwehr vermochte Livio Spaar in der 76. Minute zum 1:0 einzuschieben. Der selbe Livio Spaar hätte in der 81. Minute eigentlich das 2:0 erzielen müssen. Jedoch machte ihm der schwierig bespielbare Boden einen Strich durch die Rechnung, so dass er die scharfe Hereingabe von Pascal Lang nicht kontrollieren konnte. Der Torhüter Tarashaj wäre bereits geschlagen gewesen.

Grosses Glück für die Platzherren in der Schlussminute

Grosswangen-Ettiswil bekundete die ganze zweite Halbzeit Mühe sich von der Umklammerung der Ruswiler zu lösen. Und so konnten sie auch keine gefährliche Gegenangriffe starten. Dies jedoch bis zur 93. Minute als eine gute Flanke in den Ruswiler Strafraum gelangte. Es brauchte die ganze Klasse und einen grossen Reflex vom heimischen Torhüter Fabian Schärli, dass er den Abschluss von Sven Baumeler vereiteln konnte. So endete das Derby mit einem 1:0 für Ruswil. Dieses Resultat geht in Anbetracht der starken zweiten Halbzeit von Ruswil in Ordnung.

Rückblick Vorrunde

Das junge Team vom FC Grosswangen-Ettiswil darf auf eine eher durchzogene Vorrundezurückblicken. Ein Auf und Ab mit vier Siegen, fünf knappen und zwei klarenNiederlagen. Jedoch hätten die knappen Niederlagen mit etwas Wettkampfglück undmit etwas mehr Konstanz auch ganz anders ausfallen können. Nur gerade gegen Entlebuch und Altbüron-Grossdietwil musste das Team als klarer Verlierer vom Platz gehen.

Der FC Ruswil darf dank den letzten vier Siegen auf eine gute Vorrundenbilanz zurückschauen. Gerade rechtzeitig fand man zu einer guten Form um sich mit sechs Siegen, einem Unentschieden und vier Niederlagen im vorderen Mittelfeld zu positionieren. Jedoch muss wie beim FC Grosswangen-Ettiswil an der Konstanz gearbeitet werden.

Thomas Marin

VORANZEIGE: JUNIORENLAGER 2019

Schon über ein Jahr ist es her seit dem wir nach einer tollen und erlebnisreichen Lagerwoche Sedrun verlassen haben.

Inzwischen laufen bereits die Vorbereitungen für die nächste Ausgabe. Im Sommmer 2019 werden wir erneut eine Lagerwoche in Sedrun verbringen. Deshalb haltet euch die Woche vom 04. – 10. August 2019 frei, damit auch ihr Teil des Lagers sein könnt.

Weitere Informationen werden im nächsten Frühling folgen.

Matchbericht FC Schüpfheim – FC Ruswil

Dritter Vollerfolg in Serie

Das Ruswiler Fanionteam kam am vergangenen Sonntag zu einem weiteren Sieg. Das knappe Resultat täuscht über die gezeigten Leistungen hinweg. Die Rottaler waren spielerisch die bessere Mannschaft und siegten absolut verdient.

Die Nuaj/Pfrunder/Bussmann-Elf ging die Auswärtspartie in Schüpfheim hochkonzentriert an. Sofort wurden die Gastgeber unter Druck gesetzt und so konnte man sich auch die ersten Chancen erspielen. Nach einer missratenen Abwehraktion von Torwart Pascal Bieri war es der Ruswiler Mittelfeldpuncher David Simon, welcher die Übersicht behielt und mit einem gekonnten Heber ins leere Tor zur verdienten Führung für die Gäste traf. Wer nun aber glaubte, dies sei die Initialzündung für weitere Tore der Rottaler, sah sich vorerst getäuscht. Man liess nun nämlich die Moosmättli-Elf plötzlich vermehrt ins Spiel kommen. Diese waren vorderhand über Standardsituationen gefährlich. So führte in der 19. Spielminute eben eine solche zum Ausgleich durch Tom Felder. Bis zur Pause zeigte sich dann den zahlreich aufmarschierten Zuschauern dasselbe Bild. Das Ruswiler Fanionteam spielte zwar den besseren und ansehnlicheren Fussball, der Aufsteiger aus Schüpfheim hielt jedoch mit Kampf und Einsatz dagegen und blieb durch stehende Bälle immer mal wieder gefährlich. Weitere Toren fielen in den ersten 45 Spielminuten keine mehr und so ging es mit einem Remis zum Pausentee.

Hart erarbeiteter Sieg

Wiederum gelang der Elf vom Schützeberg der bessere Start in Umgang zwei. Die Mannschaft von Christian Affentranger und Bruno Zurkirchen konnte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit kaum mehr aus der eigenen Hälfte befreien. Die Ruswiler ihrerseits lancierten Angriff um Angriff. Es schien bloss eine Frage der Zeit zu sein, bis die erneute Führung Tatsache wird. Den vielen Matchbesuchern aus dem Rottal blieb dann aber erst einmal nur ein ungläubiges Kopfschütteln. Wie aus dem Nichts erzielte Tobias Kaufmann aus grosser Distanz mittels Freistoss durch einen “Sonntagsschuss” die Führung für Schüpfheim. Das Gästeteam liess dies jedoch unbeeindruckt. Es powerte weiter und glücklicherweise gelang dann der Ausgleich lediglich vier Zeigerumdrehungen später in der 59. Minute. Der Ruswiler Goalgetter Pascal Lang behielt nach einer Standardsituation die Übersicht und zeigte einmal mehr seine Scorerqualitäten. Mit diesem Ergebnis gaben sich die Rottaler aber keineswegs zufrieden. Sie powerten weiter und strebten unermüdlich das dritte Tor an. Dieses fiel dann in der 76. Spielminute. Einmal mehr brachte die Heimmannschaft nach einem Eckball das Leder nicht aus der Gefahrenzone. Der Ball kam dann zu Livio Spaar, welcher mit einem satten Schuss in die rechte, obere Torecke zur vielumjubelten Führung traf. An diesem Spielstand änderte sich dann nichts mehr. Dies einerseits darum, weil die Ruswiler es verpassten, den Sack mit dem vierten Treffer endgültig zu zumachen. Und andererseits waren die Gastgeber in ihren Abschlüssen zu wenig zwingend. Unter dem Strich geht der Sieg für die Nuaj/Pfrunder/Bussmann-Elf sicherlich in Ordnung. Herzliche Gratulation!

Matchtelegramm:

FC Schüpfheim – FC Ruswil 2:3 (1:1)

Moosmättli – 200 Zuschauer – Tore:  8. David Simon 0:1, 19. Tom Felder 1:1, 55. Tobias Kaufmann 2:1, 59. Pascal Lang 2:2, 76. Livio Spaar 2:3.

Ruswil: Schärli; Sieber, Vogel, Schäfer, Bachmann; Reichmuth, Steffen, Simon, Lang, Spaar; Bühlmann (Lötscher, Fahrni, Krummenacher, Groenendijk, Räber, Schöpfer, Heini).

Rottal-Derby zum Vorrundenabschluss

Am kommenden Freitag, 26. Oktober 2018, Spielbeginn 20.00 Uhr kommt es auf dem Ruswiler Schützeberg zum mit Spannung erwarteten Derby gegen den FC Grosswangen-Ettiswil. Die Elf von Marco Blasucci und Romolo Formicola musste am vergangenen Sonntag eine bittere Heimpleite gegen den Nachbarn aus Buttisholz einstecken. Sie wird also alles daran setzen, um nicht auch gegen den zweiten Gegner aus dem Rottal zu unterliegen. Das Ruswiler Fanionteam seinerseits möchte seinem treuen Anhang vor der Winterpause noch einmal ein attraktives Spiel und weitere drei Punkte schenken und sich somit für die fantastische Unterstützung bedanken. Mit einem weiteren Sieg kann die anfänglich doch eher verkorkste Vorrunde zu einem versöhnlichen und positiven Abschluss gebracht werden. Die Mannschaft und der gesamte Staff freuen sich auf die Unterstützung seiner treuen Anhängerschaft und auf dieses spezielle Spiel. Das Beizli-Team nutzt die Gelegenheit und öffnet an diesem Freitag, 26. Oktober bereits um 17.00 Uhr und lädt alle zum “Fürobebier” ein. Ebenfalls ab dann wird der Grill in Betrieb sein. Es würde das Beizli-Team und den Vorstand freuen, wenn viele von diesem Angebot Gebrauch machen und sich für einmal bereits einiges vor Spielbeginn auf dem Schützeberg einfinden würden.

Daniel Stadelmann

Matchbericht FC Ruswil – FC Schötz II

Zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten

Das Ruswiler Fanionteam feierte am vergangenen Samstag seinen zweiten Sieg in Folge. Wiederum war es ein hartes Stück Arbeit, um nach einem 0:2-Pausenrückstand zurück in die Spur zu finden. Dank einer gnadenlosen Effizienz in Halbzeit zwei konnte die Elf vom Schützeberg den zahlreich anwesenden Zuschauern eine Freude bereiten.

Nach der ersten Halbzeit haben wohl nur Wenige noch auf einen Erfolg der Nuaj/Pfrunder/Bussmann-Elf getippt. Zu schwach war die Vorstellung des Heimteams auf der holprigen Schützeberg-Unterlage in den ersten 45 Spielminuten. Der Gast aus Schötz kam nach beidseitigem fehlerhaften Beginn immer besser ins Spiel und ging durch die Tore von Oliver Frey in der 20. Minute und Liberat Gashi fünf Minuten vor dem Pausentee verdient mit 0:2 in Führung. Beiden Toren gingen individuelle Fehler in der Ruswiler Mannschaft voraus. Man lud die Gäste quasi zum Toreschiessen ein. Kurz vor dem Halbzeitpfiff des Schiedsrichters erfolgte dann ein erstes Lebenszeichen der Rottaler. Der zum “Stossstürmer” umfunktionierte Matthias Bühlmann sah seinen Kopfball an den Pfosten knallen. War dies jetzt ein Weckruf für das Heimteam?

“Die Verwandlung”

Mit Livio Spaar und Lars Lötscher kamen neue Kräfte für die zweite Halbzeit aufs Feld. Sie brachten frischen Wind in die Partie. Zudem müssen die Teamverantwortlichen die richtigen Worte in der Kabine gefunden haben. Die Schützeberg-Elf kam wie verwandelt aus den Katakomben. Auf einmal liess man den Ball in den eigenen Reihen laufen und man merkte der Mannschaft sichtlich an, dass sie etwas gut zu machen hatte. Innerhalb einer Viertelstunde wurde das Spiel gedreht. Die Torschützen zwischen der 48. und der 63. Spielminuten hiessen: David Simon mit einer Art “Bogenlampe”, Matthias Bühlmann per Kopf sowie Lars Lötscher mittels Elfmeter. Die Zuschauer trauten ihren Augen nicht, das Heimteam ging auf einmal mit 3:2 in Führung und dies mit einer unglaublichen Effizienz in der Chancenauswertung.

Wichtiger Heimsieg

Auch die Gäste aus Schötz mussten sich vorgekommen sein wie im “falschen Film”. Sie dominierten zwar die 1. Halbzeit klar, aber in Umgang zwei mochte der Elf von Daniel Bossert einfach nichts mehr gelingen. Neben ihrem unglücklichen Auftritt ab der 46. Spielminute haderten die Schötzer Reserven auch immer wieder mit den Entscheidungen des Schiedsrichters. Fortan wurde praktisch jeder Pfiff des Unparteiischen kommentiert. Es wurde lamentiert und applaudiert, anstatt sich auf das Spiel zu konzentrieren. Die Wissenhusen-Elf verlor so immer mehr den Tritt und konnte nicht mehr reagieren. In der 81. Spielminute war es dann Pascal Lang, der den Deckel draufmachte. Nach einem Lobball und einer unsicheren Abwehr vom Gästekeeper setzte der Ruswiler Flügelflitzer instinktiv nach und belohnte seine durch unermüdlichen Einsatz geprägte Leistung mit dem Tor zum 4:2 Endstand. Mit diesem eminent wichtigen Heimsieg konnten sich die Rottaler im Tabellenmittelfeld festsetzen. Ein weiterer Erfolg für die Moral und ein deutliches Zeichen dafür, dass man positive Resultate auch erzwingen kann.

Matchtelegramm:

FC Ruswil – FC Schötz II 4:2 (0:2)

Schützeberg. – 200 Zuschauer. – SR Megias. – Tore:  20. Frey 0:1, 40. Gashi 0:2, 48. Simon 1:2, 57. Bühlmann 2:2, 63. Lötscher 3:2, 81. Lang 4:2.

Ruswil: Gassler, Räber, Bachmann, Schäfer, Groenendijk, Simon, Sieber, Reichmuth, Vogel, Bühlmann, Lang, (Spaar, Lötscher, Meyer, Krummenacher).

Schötz II: Gerber, Lustenberger, Bühler Y., Gashi, Dushi, Roth, Erni, Huwiler, Frey, Arifi, Bühler N., (Ukaj, Bieri, Häfliger, Ricigliano, Christen, Boussaha).

Schwere Auswärtspartie in Schüpfheim

Der Aufsteiger aus Schüpfheim scheint nach einem eher verhaltenen Saisonstart immer besser in die Spur zu kommen. Am vergangen Wochenende besiegte die Elf von Christian Affentranger und Bruno Zurkirchen auswärts den FC Buttisholz. So konnte man sich in Schlagdistanz zu einem Nichtabstiegsplatz positionieren und gleichzeitig den SC Reiden distanzieren. Zum rettenden Ufer sind es momentan lediglich drei Punkte. Das Ruswiler Fanionteam sollte also gewarnt sein. Der Aufsteiger aus dem ehemaligen Amt Entlebuch ist bekannt für seine Kampfeskraft und einen unbändigen Willen, erfolgreich Fussball zu spielen. Es wird also ein hartes Stück Arbeit auf die Rottaler zu kommen. Hoffentlich kann der FC Ruswil an die gute zweite Halbzeit des vergangen Wochenendes anknüpfen. Wenn dies gelingt, ist ein weiterer Vollerfolg durchaus möglich. Die Nuaj/Pfrunder/Bussmann-Elf hofft auf eine grosse Unterstützung aus Ruswil und freut sich auf die herausfordernde Aufgabe. Der Kickoff der Partie folgt am kommenden Sonntag, 21. Oktober um 14.00 Uhr auf dem Sportplatz Moosmättli in Schüpfheim.

Voranzeige letzte Heimspiel gegen Grosswangen

Das letzte Heimspiel und Derby gegen Grosswangen unserer ersten Mannschaft wurde vom Samastag, 27. Oktober auf den Freitag, 26. Oktober um 20.00 Uhr vorverschoben. Das Beizli-Team nutzt die Gelegenheit und öffnet an diesem Freitag, 26. Oktober bereits um 17.00 Uhr und lädt alle zum “Fürobebier” ein. Ebenfalls ab dann wird der Grill in Betrieb sein. Es würde das Beizli-Team und den Vorstand freuen, wenn viele von diesem Angebot Gebrauch machen und sich für einmal bereits einiges vor Spielbeginn auf dem Schützeberg einfinden würden.

Daniel Stadelmann

Matchbericht FC Triengen – FC Ruswil

Ein sehr wichtiger Sieg für die Moral

In den letzten zehn Minuten konnte der FC Ruswil das Ruder herumreissen und dieses sehr wichtige Spiel noch positiv gestalten. Dass die Rottaler in der 94. Minute noch einen Penalty verschossen, war eher Resultatkosmetik.

Der FC Triengen startete aggressiv ins Spiel und man merkte, dass die Ruswiler etwas Mühe mit dieser Spielart bekundeten. Jedoch konnte Triengen keinen Profit aus den gewonnen Zweikämpfen schlagen. Es waren dann aber die Ruswiler, die mit der ersten schönen Aktion auch gleich in Führung gingen. So schlug Joel Bachmann ein langer Pass auf Livio Spaar. Dessen flache, scharfe Hereingabe konnte Pascal Lang souverän einnetzen. Das Spiel fand in den ersten 15 Minuten vor allem im Mittelfeld statt. Dort luchste man sich jeweils den Ball ab ohne gefährlich zu werden. Jedoch durften dann in der 16. Minute das Heimteam ihrem starken Torhüter danke sagen, dass es nicht 0:2 stand. Matthias (Hizu) Bühlmann nahm dem hintersten Verteidiger den Ball ab, lief Richtung Tor, bremste ab und passte mit viel Übersicht auf Pascal Lang. Dessen Aufsetzer parierte aber der Goali bravurös. Und dann wie aus dem Nichts entstand das 1:1. Eine Unachtsamkeit in den Ruswiler Abwehrreihen bedeutete durch Pizzo den Ausgleich für Triengen.

Mit angezogener Handbremse

Erneut grosses Glück dann in der 23. Minute für das Heimteam. Pascal Vogel legte sich aus knapp 23m für einen Freistoss bereit. Dessen sehr guter Schuss landete aber am Lattenkreuz. Man merkte jetzt, dass Ruswil die etwas bessere technische Klinge hatte. Daraufhin agierten beide Teams relativ passiv und es gelang auf beiden Seiten nicht viel. Es dauerte bis kurz vor der Pause als Ruswil wieder einen guten Angriff startete. Eigentlich wie beim 0:1 eröffnete ein langer Ball das Spiel. Joel Bachmann passte scharf in den Strafraum, wo Matthias Bühlmann zwar zum Ball kam, aber seinen Schuss zu wenig präzis ansetzte. Der Pausentee sollte dann hoffentlich ein Weckruf für beide Teams sein.

Passivität wird bestraft

Die zweite Halbzeit ging leider so weiter wie die erste endete – passiven Fussball. Jedoch wurde dann in der 55. Minute Pizzo zu wenig energisch angegriffen, so dass er aus 18m Zeit hatte sein Visier einzustellen und einen platzierten Schuss zum 2:1 abgeben konnte. Der ersehnte Weckruf an die Ruswiler blieb leider trotz Gegentor aus. So lief bereits die 75. Minute als Ruswil endlich wieder zu einem Angriff kam. Der Kopfball von Lars Lötscher landete dann aber in den Händen vom Torhüter. Die 83. Minute bedeutete dann grosses Glück für die Nuaj-/Pfrunder-/Bussmann-Boys: Der heraneilende Stürmer setzte eine schöne Flanke nur knapp neben das Tor.

Die Schlussoffensive der Ruswiler

Irgendwie schien dies der Weckruf für die Ruswiler zu sein. Plötzlich wurde kombiniert, die Zweikämpfe energisch geführt und man kam zu guten Chance. So auch in der 85. Minute als Joel Bachmann im Strafraum nur noch regelwidrig vom Ball getrennt werden konnte. Der fällige Elfmeter versenkte Lars Lötscher souverän zum 2:2. Die 88. Minute lief bereits als die Ruswiler wieder Richtung gegnerischen Strafraum rannten. Pascal Lang lief an die Grundlinie, sein schöner Rückpass konnte aber Tim Steffen zu wenig drücken und so flog der Ball am Tor vorbei. Nur eine Minute später hatte Tim Steffen den Führungstreffer erneut auf dem Fuss. Sein Schuss wurde jedoch im letzten Moment abgeblockt. Dieser Abpraller landete bei Fabian Florin, der nicht lange fackelte und einen satten Schuss unter die Latte abgab. Dies bedeutete das viel umjubelte 2:3 für die Ruswiler. In der 94. Minute kam der FC Rusmu noch zu einem Penalty, der leider ganz knapp verschossen wurde. Dieses Spiel wurde dank den letzten zehn guten Minuten mit 2:3 gewonnen. Jedoch muss sich Ruswil selber an der Nase nehmen, dass es bis zur 83. Minute gedauert hat bis endlich guten, aggressiven und inspirierenden Fussball gespielt wurde. Dieses Mal ging die Rechnung auf, auch schon ist sie deswegen nicht aufgegangen.

Ein weiteres wichtiges Spiel wartet Am Samstag, 13. Oktober, ist um 17.45 Uhr der FC Schötz II auf dem Schützeberg zu Gast.  Schötz hat wie Ruswil zehn Punkte und belegt dank der Fairness-Regel den 7. Rang. Ruswil befindet sich auf dem 9. Rang. Mit einem positiven Resultat könnten die Rottaler einen weiteren Schritt Richtung Tabellenmitte machen. Hopp Rusmu!!

Thomas Marin

Matchbericht FC Buttisholz – FC Ruswil

Glücklicher Buttisholzer Sieg

Buttisholz erzielt im mit Spannung erwarteten Rottaler-Derby in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer zu einem etwas glücklichen Sieg gegen Ruswil. Über die ganze Spieldauer gesehen, wäre ein Unentschieden wohl das gerechtere Resultat gewesen.

Es ist immer wieder eine spezielle Affiche, wenn sich Buttisholz und Ruswil zum Rottal-Derby treffen. Diesmal standen beide Mannschaften nach sechs gespielten Runden mit je 7 Punkten in der Rangliste da. Ein Sieg wäre also für beide Mannschaften wichtig, wenn man nicht in den Abstiegskampf verwickelt werden wollte.

Eine erste Halbzeit mit wenigen Höhepunkten

Ruswil startet furios in die spannungsgeladene Partie und kam bereits in der ersten Minute zu einer ersten gefährlichen Strafraumszene. Tim Steffen verpasste aber die von Joel Bachmann schön flach gespielte Flanke in den Strafraum knapp. Danach entwickelte sich zwar ein animiertes Spiel, in welchem aber auf beiden Seiten keine weiteren Torabschlüsse herausgespielt werden konnten. Zwischen der 10. und 20. Spielminute hatte Buttisholz etwas mehr vom Spiel und konnte sich mehrheitlich in der Platzhälfte der Ruswiler festsetzen. Danach glich sich das Spiel wieder aus und es dauerte bis zur 30. Minute, bis es wieder einmal zu einer Torszene in diesem Spiel kam. Buttisholz tauchte ein erstes Mal gefährlich vor dem Ruswiler Tor auf, doch Fabian Schärli war hellwach und konnte den Ball abwehren.

In der 43. Minute kam dann Ruswil nochmals zu einer Möglichkeit, ein Tor zu erzielen. Nach einem gefährlich getretenen Freistoss kam Janosch Fahrni im Strafraum an den Ball, konnte den Ball aber nicht an Pascal Zemp im Tor der Buttisholzer vorbei schieben. So gingen die beiden Mannschaften alles in allem mit einem gerechten Unentschieden in die Pause.

Dramatische Schlussphase

Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die erste Halbzeit, wobei Ruswil eher etwas die feinere Klinge führte. Doch Buttisholz hielt gut dagegen und beide Mannschaften hatten Chancen, den Torreigen zu eröffnen. In der 49. Minute war es Janosch Fahrni, welcher nach einem schönen Durchspiel von Pascal Lang den Ball nicht am stark reagierenden Pascal Zemp vorbei im Tor platzieren konnte. In der 60. Minute reagierte Pascal Zemp im Buttisholzer Tor wiederum hervorragend, als er gegen Pascal Lang abwehren konnte, nachdem dieser alleine vor ihm auftauchte.

Buttisholz kam in der 73. Minute nach einer flachen Hereingabe zu einer guten Torchance. Doch Pascal Fischer verpasste alleine vor dem Tor der Ruswiler. Nur kurz darauf in der 75. Minute bekundete Fabian Schärli im Ruswiler Tor einige Mühe, als Linus Klemenjak von der Ruswiler Verteidigung alleine gelassen wurde und so einen scharfen Flachschuss auf das Tor der Ruswiler abgeben konnte. Doch der Ball kullerte am Tor vorbei in Corner und so blieb es vorerst beim 0:0.

Obwohl Ruswil in der Schlussphase noch einige Male sich in den Strafraum der Buttisholzer kombinieren konnte, blieben die Bemühungen entweder am eigenen Unvermögen oder am stark reagierenden Pascal Zemp im Buttisholzer Tor hängen. Die meisten Besucher und wohl auch Akteure rechneten bereits mit einem torlosen Schlussresultat. Doch es kam die 2. Minute der Nachspielzeit, in welcher die Ruswiler auf der rechten Abwehrseite den Ball einfach nicht aus der Gefahrenzone brachte. So kam der Ball zum Buttisholzer Captain Michael Bättig, welcher den Ball von der Strafraumgrenze mit einem satten Schuss im Ruswiler Tor zum entscheidenden 1:0 unterbrachte. Das war natürlich die Entscheidung und liess die Buttisholzer in Jubel ausbrechen, während die Ruswiler konsterniert danebenstanden.

Über die gesamte Spieldauer gesehen, war der Sieg von Buttisholz doch eher etwas glücklich. Aber ein Spiel ist halt erst fertig, wenn der Schiedsrichter abpfeift und so muss sich Ruswil selber an der Nase nehmen und die Niederlage einstecken.

Buttisholz konnte sich mit diesem Sieg nun ein kleines Polster gegenüber den Abstiegsrängen schaffen und kann die nächsten Spiele etwas entspannter Angehen. Das nächste Spiel findet am Samstag, 06. Oktober um 18.00 Uhr auswärts gegen Schötz statt. Ruswil hingegen steht bei seinem Spiel ebenfalls am Samstag, 06. Oktober um 18.00 Uhr auswärts in Triengen bereits unter Zugzwang. Eine weitere Niederlage gilt es in diesem sicher nicht einfach werdenden Spiel unbedingt zu verhindern, da sonst der Kampf gegen Abstieg voll entflammen würde.

Spieltelegramm:

FC Buttisholz – FC Ruswil 1:0 (0:0)

Spielort: Sportpark. Zuschauer: 150

Tore: 90+2. Michael Bättig 1:0.

FC Buttisholz: Pascal Zemp; Martial Theiler; Raphael Coelho; Alessandro Rogger; Robin Wäfler (58. Micheal Bättig); Michael Bättig (29. Michael Erni); Pascal Fischer; Philipp Rölli; Linus Klemenjak (90+4. Simon Ineichen); Silvan Portmann (71. Marco Bisang), Mario Casciano

FC Ruswil: Fabian Schärli; Joel Bachmann (75. Moreno Sieber); Livio Spaar; Simon Schäfer; Lars Groenendijk (57. Marcel Berisha); David Simon; Janosch Fahrni (61. Fabian Florin); Luca Reichmuth; Pascal Vogel; Tim Steffen (76. Lionel Meyer); Pascal Lang

Bemerkungen: Verwarnungen: 41. Silvan Portmann, 54. Pascal Fischer, 58. Janosch Fahrni, 61. Pascal Vogel (alle Foul). Walter Schwegler

Walter Schwegler

Fussballspektakel der besonderen Art

Am Montag, 24. September durfte der FC Ruswil ein Fussballspektakel der besonderen Art auf dem heimischen Schützeberg durchführen.

Auf Anfrage von der Schweizer Fussball Kochnationalmannschaft trafen sich die Fussballköche, Spitzenschwinger und ehemalige FCL-Spieler zu einem freundschaftlichen Mini-Turnier in Ruswil. Ursprünglich war dieser Anlass in der Swissporarena Luzern als Benefiz-Anlass zur Unterstützung der FCL-Junioren geplant. Da sich aber die verschiedenen Sponsoreninteressen nicht miteinander vereinbaren liessen, wurde der FC Ruswil durch das Mitglied der Kochnati Christian Mathis vom Rössli Ruswil angefragt, ob eine Durchführung in Ruswil möglich wäre. Trotz der etwas kurzfristigen Anfrage hat der FC Ruswil spontan zugesagt und so kam es zu diesem speziellen Anlass mit vielen bekannten Namen in Ruswil.

Im Team der Koch-Nati standen einige sehr bekannte und hochdekorierte Köche. So zum Beispiel mit Tobias Funke vom Gasthaus Fernsicht in Heiden, ein Koch der mit 16 Gault Millau Punkten und einem Michelin Stern ausgezeichnet ist. Speziell war sicher auch, dass mit Christian Mathis vom Rössli in Ruswil und Stephan Riedo vom Lamm in Buholz gleich zwei Spieler aus Ruswil in der Kochnati aktiv mitmachten.

Bei den Schwinger stachen die drei eidgenössischen Kranzschwinger Adi Laimbacher, Mike Müllestein und Andreas Ulrich von den Namen her am meisten heraus.

Am meisten bekannte Namen standen sicherlich bei den ehemaligen Spielern des FC Luzern in der Mannschaft. So war aus der Meistermannschaft Urs Birrer aktiv mit dabei. Weitere bekannte Namen waren Michel Renggli, Jean-Michel Tchouga, Genesio Colatrella, Yvan dal Santo, Gabriel Wüthrich und Pascal Bader. Im Tor stand mit Marc Tschudin der Sohn des Meistergoalies Roger Tschudin, welcher seinerseits als Zuschauer vor Ort war.

Speziell bei den Spielen mit Beteiligung der Schwinger war es offensichtlich, dass der Spass im Vordergrund stand. Doch schon in diesen Begegnungen kam es immer wieder zu schönen Aktionen auf beiden Seiten. Die Schwinger mussten sich aber in beiden ihren Begegnungen geschlagen geben. War das Resultat gegen die Köche mit 0:7 noch recht deutlich, war dann das 0:2 gegen die FCL-Legenden doch sehr beachtlich.

Das Schlussspiel zwischen der Kochnati und den FCL-Legenden war dann der finale Höhepunkt. In einem sehr animierten und phasenweise auf einem beachtlich hohen Niveau geführten Spiel, trennten sich die beiden Teams schlussendlich gerechterweise mit 1:1.

Im Anschluss an das sportliche Turnier trafen sich alle Beteiligten noch zum Essen und gemütlichen Ausklang im Clubhaus des FC Ruswil. So endete ein rundum gelungener Abend mit lauter zufriedenen und glücklichen Gesichtern.

Walter Schwegler

Fotos des Turnier findest du Hier…

Matchbericht FC Dagmersellen – FC Ruswil

Fehlender Spielwitz und mangelnde Aggressivität führten zur Niederlage

Das Fanionteam von Ruswil verlor das Auswärtsspiel gegen den FC Dagmersellen mit 1 : 0. Früh schon rannte man dem Rückstand hinterher und konnte anschliessend über den ganzen Match hinaus keine überzeugende Leistung abliefern.

Mangelnde Kommunikation

Ruswil startete aggressiv und mit mehr Ballbesitz in die Partie. Die Marschrichtung war klar: Man wollte hier gewinnen um von den hinteren Tabellenrängen wegzukommen. Doch es kam alles anders. In der 3. Minute wurde in der Ruswiler Abwehrreihe zu wenig kommuniziert, so dass der gegnerische Stürmer einen scheinbar harmlosen Ball der Verteidigung abluchsen und zum 1:0 einschieben konnte. Die Ruswiler waren ein wenig geschockt von diesem Spielverlauf. Trotzdem versuchten sie das Spiel zu machen, konnten aber durch die vielen Passfehler in der Vorwärtsbewegung nicht wirklich reüssieren.

Geradliniges und effizientes Spiel des Heimteams

Das Heimteam überzeugte mit klugen Pässen auf die Aussenläufer, die dann anschliessend ihre Stürmer steil und flach vors Tor anspielten. In der 20. Minute dann grosses Glück für die Rottaler. Der FCD lancierte einen mustergültigen Angriff über die Seite. Der Flügel lief bis zur Grundlinie und passte auf den heranstürmenden Mitspieler zurück. Dessen Abschluss aus 16m streifte noch die Torumrandung. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte sich Ruswil noch keine nennenswerte Chance erspielen. In der 25. Minute dann das erste Ausrufezeichen der Nuaj/Pfrunder/Bussmann-Boys. Livio Spaar leitete den Ball per Kopf auf den aufgerückten Joel Bachmann weiter. Dieser tauchte gefährlich vor Torhüter Accola auf. Jedoch spielte Accola gut mit und luchste Bachmann den Ball im letzten Moment ab. Die 31. Minute lief und erneut war es der FC Dagmersellen, der mit einem satten Schuss nur knapp über das Tor gefährlich wurde. Es musste bis zur 37. Minute dauern bis der FC Ruswil den ersten Torschuss vermelden konnte. Fazit zum Pausentee: Der FC Ruswil war zwar mehr im Ballbesitz konnte aber nichts daraus kreieren.  Die Zuspiele waren entweder zu ungenau oder die benötigte Kreativität um ein Überraschungsmoment zu schaffen waren nicht vorhanden. Dagmersellen ihrerseits setzte Nadelstiche mit gutem und einfachem Zuspiel.

Keine Reaktion nach der Pause

Leider wurde im Pausentee wohl nicht die richtigen Worte gefunden. Erneut war es Dagmersellen, die in der 47. Minute nach einem Eckstoss einen Kopfball nur knapp über das Tor setzten. Die benötigte Aggressivität seitens Ruswil, um das Spiel in die richtigen Bahnen zu leiten, fehlte bis anhin immer noch. Es lief die 60. Minute als Livio Spaar alleine auf den gegnerischen Torhüter laufen konnte. Diese gute Aktion wurde aber wegen einem Offside abgepfiffen. Luca Reichmuth konnte in der 61. Minute einen Freistoss aus 25m treten. Sein satter Schuss verfehlte das Tor nur knapp. Zu diesem Zeitpunkt war Ruswil klar stärker als Dagmersellen. In der 67. Minute konnte Matthias (Hizu) Bühlmann eine hohe Hereingabe nicht wunschgemäss drücken und so landete sein Kopfball neben dem Tor.

Schlussofffensive der Ruswiler

Es war die 80. Minute angebrochen und die Bemühungen der Rottaler nahmen zu um zum gewünschten Ausgleich zu kommen. So setzte der Captain Fabian Florin seinen Ball in der 82. nur knapp neben das Tor. Die grösste Ausgleichschance hatte dann aber Pasci Lang in der 86. Minute. Im Getümmel fand der Ball im Strafraum plötzlich zu ihm. Sein Schuss wurde aber vom gegnerischen Torhüter stark pariert. Im Gegenzug musste der Ruswiler Torhüter Fabian Schärli in der 90. Minute sein ganzes Können auspacken. Ein sehr gut getretener Freistoss aus 18m kratzte Fabian aus der rechten, unteren Ecke.

Fazit: Die Ruswiler kamen erst die letzten zehn Minuten auf Touren und zeigten erst dann zu welchem Spiel sie eigentlich fähig wären. Erst dann konnten sie mit Aggressivität und Tempo den Gegner unter Druck setzen und kamen so zu guten Torchancen. Aber zehn gute Minuten genügen leider nicht um ein gut organisiertes Dagmersellen zu schlagen. Hier muss sich Ruswil selber an der Nase nehmen und früher den technisch, guten Fussball spielen, den sie auszeichnet und auch stark macht.

Will man die hintere Tabellenhälfte Richtung Mittelfeld verlassen, so ist ein Sieg gegen den SC Reiden am kommenden Samstag Pflicht. Der SC Reiden belegt mit drei Punkten den neunten Platz. Ruswil liegt mit vier Punkten auf dem achten Platz. Das Spiel startet um 17.45 Uh auf dem heimischen Schützenberg. Hopp Rusmu!

Thomas Marin

Matchbericht FC Ruswil – FC Malters

FC Ruswil 3. Liga / Matchbericht FC Ruswil – FC Malters

Torloses Unentschieden gegen Leader

In einem über weite Strecken emotionslosen Derby gegen den Absteiger und verlustpunktlosen Leader Malters reichte es dem Fanionteam des FC Ruswil mit einer kämpferischen Leistung zu einem Punkt.

Absteiger Malters ist hervorragend in die Saison gestartet, konnten sie doch bisher alle ihre drei Spiele erfolgreich gestalten und standen deshalb zusammen mit Entlebuch und Altbüron-Grossdietwil verlustpunktlos an der Tabellenspitze. Es konnte im Vorfeld also davon ausgegangen werden, dass hier ein ganzes Stück harte Arbeit auf die Mannschaft von Nuaj / Pfrunder / Bussmann wartete, um etwas zählbares in Form von einem oder gar drei Punkten zu erreichen. Schon bald zeigte sich aber, dass die Mannschaft sehr gut eingestellt war und mit grossem Einsatz den Kampf annahm und gut mithalten konnte.

Wenige Strafraumszenen in der ersten Halbzeit

So gestaltete sich der Beginn doch eher ereignislos in Sachen Strafraumszenen. Es dauerte bis zur 15. Minute bis Pascal Vogel ein erstes Mal gefährlich vor dem Tor von Malters auftauchte, wo er aber zum Schluss doch noch entscheidend abgedrängt wurde. In der 20. Minute wurde ein Spielaufbau von Ruswil früh unterbunden und der in Ballbesitzkommende Spieler von Malters sah, dass Fabian Schärli etwas gar weit vor seinem Tor platziert war und er versuchte sein Glück mit einem weiten Lobball. Doch auch dieser Ball landete neben dem Tor.

Bereits früh in der 26. Minute sah sich die Trainercrew zu einem verletzungsbedingten Wechsel gezwungen. Für Lars Lötscher kam deshalb David Simon ins Spiel und dieser fügte sich gleich nahtlos in das funktionierende Mannschaftsgefüge der Ruswiler ein. In der 38. Minute wurde Pascal Lang schön freigespielt, so dass er alleine vor dem Tor von Malters auftauchte und zum vermeintlichen 1:0 für Ruswil abschloss. Doch der Schiedsrichter annullierte das Tor zu recht wegen einer Offsideposition des Torschützen. Malters kam nur kurz darauf zu einer ausgezeichneten Torchance, als der agile Albion Ajdini alleine auf das Tor von Ruswil losziehen konnte. Sein Abschluss wurde von Fabian Schärli aber mit einer starken Parade abgewehrt. So gingen die beiden Mannschaften mit einem verdienten 0:0 in die Pause.

Unverändertes Spielgeschehen nach der Pause

Die beiden Mannschaften kamen unverändert aus dem Pausentee und auch am Spielgeschehen änderte sich nichts wesentlich. Beide Mannschaften waren bemüht, etwas aus dem Spiel heraus zu kreieren. Dieses Unterfangen war aber auf dem eher schwierig zu bespielenden Platz nicht ganz einfach, versprang der Ball doch häufig wegen dem unebenen Spielfeld.

So dauerte es bis zur 53. Minute, bis mit Livio Spaar erstmals ein Spieler zu einer guten Abschlussmöglichkeit kam. Nachdem er von Pascal Vogel schön eingesetzt wurde, konnte er den Ball aber nicht wunschgemäss kontrollieren, so dass dieser am Tor vorbei ging. Malters hatte in der Phase zwischen der 60. und der 70. Minute dann etwas mehr vom Spiel und kam vereinzelt zu Möglichkeiten. Die mehrheitlich über rechts lancierten Angriffe und Flanken in den Strafraum konnten aber allesamt von der Ruswiler Verteidigung abgewehrt werden oder die Abschlussversuche endeten neben oder über dem Tor. Doch auch Ruswil konnte immer wieder ein paar Nadelstiche setzen, aber auch diese Versuche brachten nichts Zählbares ein.

In der 83. Minute wurde wiederum Albion Ajdini auf der rechten Seite der Malterser freigespielt und er hätte frei auf das Tor von Fabian Schärli losziehen können. Der Schiedsrichter unterband diese Aktion aber mit einem strittigen Offsidepfiff. Dafür gab es einen Freistoss für Malters, da er in der vorherigen Spielsituation den Vorteil laufen liess. Der Freistoss brachte aber auch nichts ein und flog weit über das Tor von Ruswil. Der eingewechselte Luca Reichmuth konnte in der 88. Minute für Ruswil einen Freistoss treten. Sein strammer Schuss bereitete Pascal Gloggner im Tor von Malters doch einige Mühe und er konnte den Ball nicht unter Kontrolle bringen, was zu einem Eckball für Ruswil führte. Leider brachte auch dieser Eckball nichts ein und so endete das Spiel torlos unentschieden. Alles in allem ging dieses Resultat sicherlich in Ordnung und beide Mannschaften konnten damit zufrieden sein.

Zuversicht für weiteren Meisterschaftsverlauf

Nachdem nun für Ruswil das happige Startprogramm gegen die drei meistgenannten Aspiranten für die Aufstiegsspiele, Entlebuch, Altbüron-Grossdietwil und Malters, wartet nun auf dem Papier zumindest ein etwas leichteres Programm auf die Mannschaft des FC Ruswil. Mit derselben kämpferischen Leistung und Einstellung wie gegen Malters, darf man dabei auf einigen Punktezuwachs hoffen. Zunächst geht es am nächsten Samstag, 15. September auswärts um 18.00 Uhr in Dagmersellen weiter.

Wie immer zählt die Mannschaft auf die gewohnt zahlreiche Unterstützung ihrer treuen Fans. Hopp Rusmu !!

Cupspiel gegen Leader der 2. Liga regional

Am Dienstag, 25. September bestreitet der FC Ruswil die dritte Runde im IFV-Cup. Als Gegner wurde der Mannschaft der Leader der 2. Liga regional Rotkreuz zugelost. Das Spiel findet um 20.00 Uhr auf dem heimischen Schützenberg statt.

Spieltelegramm:

FC Ruswil – FC Malters 0:0

Spielort: Schützenberg. Zuschauer: 220. Schiedsrichter: Gjergi Bullakaj.

Tore:

FC Ruswil: Fabian Schärli; Pascal Räber, Joel Bachmann, Livio Spaar (76. Lars Groenendijk), Simon Schäfer, Lars Lötscher (26. David Simon), Pascal Vogel (89. Janosch Fahrni), Tim Steffen (85. Heinrich Meier); Matthias Bühlmann; Marcel Berisha (66. Luca Reichmuth), Pascal Lang.

FC Malters: Pascal Gloggner, Janick Widmer (54. Festim Neziri), Simon Gloggner, Samuel Furrer, Albion Ajdini, Julian Birri, Patrick Stübi, Alessandro Calabrese (61. Valbon Neziri), Reto Bachmann (78. Fabian Gloggner), Manuel Gasser, Mario Albisser.

Bemerkungen: Verwarnungen: 58. Mario Albisser, 60. Joel Bachmann, 62. Marcel Berisha, 72. David Simon, 90+1 Festim Neziri. Walter Schwegler

Walter Schwegler