Rückblick auf unser Spassturnier

Trotz der grossen Hitze war unser Spassturnier ein voller Erfolg. Mit einem neuen Anmelderekord bei den Schülerinnen und Schülern hat sich gezeigt, wie beliebt unser Turnier ist. Es war ein rundum gelungener Tag mit toller Stimmung und viel Freude am Sport.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, ohne deren Einsatz dieses schöne Turnier nicht möglich gewesen wäre.

Spielbericht FC Altdorf – FC Ruswil

Platz 3 dank Punktgewinn im letzten Aufstiegsspiel!

Bei hochsommerlichen Temperaturen von rund 30 Grad stand für den FC Ruswil das letzte Aufstiegsspiel an. Nur mit einem sehr hohen Sieg hätte die Mannschaft die letzte Chance auf den Aufstieg wahren können. Für den FC Altdorf hingegen ging es tabellarisch um nichts mehr. Trotzdem entwickelte sich eine unterhaltsame und torreiche Partie, die mit einem spektakulären 4:4-Unentschieden endete.

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Spielbericht FC Ruswil – FC Stans

Ruswil punktet und hofft weiter  

Das Team von Trainer Luca Müller zeigt eine Reaktion auf die Kanterniederlage gegen Küssnacht und knöpft Stans ein Remis ab. Ruswil bleibt damit im Aufstiegsrennen, braucht nun aber ein Torfestival in Altdorf. 

Nach dem 1:0-Sieg in Erstfeld unter der Woche, musste Ruswil vor heimischer Kulisse gegen Küssnacht am Samstag eine deftige Klatsche einstecken. Die Partie gegen die Rigidörfler, welche sich den Aufstieg zum Ziel setzten, endete mit einer brutalen 0:6-Klatsche. Die Gäste waren dominant, hatten von Beginn weg das Zepter in die Hand genommen und liessen den Ruswilern nicht den Hauch einer Chance.   

Punkt dank harter Arbeit  

Umso erfreulicher war die Reaktion am letzten Dienstag im Spiel gegen den Leader Stans. Vor 600 Zuschauenden, im Spiel der letzten Chance im Kampf um den Aufstieg, mussten die Ruswiler gegen Stans mindestens einen Punkt einfahren. Und das minimale Ziel schafften sie. Eine taktische Meisterleistung war es, Stans konnte in Schach gehalten werden. Die Nidwaldner waren insgesamt die bessere Mannschaft, hatten mehr vom Spiel und die besseren Chancen. Doch Ruswil stand in der Defensive kompakt und hatte mit Schlussmann Nando Heller einen überragenden Mann im Kasten, der mirakulös parierte und die Gäste an den Rand einer Verzweiflung brachte. «Es war eine engagierte Leistung des Kollektivs. Einen Punkt, den wir uns mit harter Arbeit verdienten», sagte Heller. Dieser Punktgewinn lässt Ruswil weiter hoffen auf einen Aufstieg, allerdings belasten die Ruswiler das schlechte Torverhältnis, welches bei Punktgleichheit zum Tragen kommt.  

Hoher Sieg ist Pflicht   

Ruswil hat drei Punkte Rückstand auf Küssnacht (+7) und Stans (+6), die mit sieben Punkte an der Tabellenspitze stehen. Im letzten Spiel am Samstag, 20. Juni (18 Uhr Schützenmatte) muss in Altdorf, welches keine Ambitionen mehr hat, ein hoher Sieg her und gleichzeitig auf fremde Schützenhilfe gehofft werden, denn Küssnacht oder Stans muss ebenfalls hoch verlieren. Mit anderen Worten braucht Ruswil ein Fussballwunder. «Dass wir überhaupt am vierten Spieltag noch im Rennen sind, wenn auch nur theoretisch, macht mich stolz», sagt Assistenztrainer Herbert Müller. Nach dem Spiel verabschiedeten sich die Spieler mit einem Transparent «Herzlichen Dank» für die Treue beim Publikum.           

FC Ruswil – FC Stans 0:0 
Schützeberg. – 600 Zuschauende.
Ruswil: Heller; Bachmann, Herzog, Bucher, Hofstetter; Schnider, Steffen, Spaar, Albisser, Duss; Groenendijk (Reichmuth, Grüter, Muff, Remo Albisser, Ly)  

Bericht: FC Ruswil

Spielbericht FC Ruswil – FC Küssnacht

Ruswil erleidet Schiffbruch

Der FC Ruswil erleidet im zweiten Aufstiegsspiel gegen Küssnacht einen veritablen Schiffbruch. Nach dem Sieg im Auftaktspiel in Erstfeld, waren die Rottaler gegen einen abgeklärten Gegner chancenlos und gingen mit 0:6 unter.

Nachdem die Ruswiler unter der Woche zum Start der Aufstiegsspiele in Erstfeld verdient gewonnen hatten, war mit dem FC Küssnacht ein Favorit auf einen der beiden Aufstiegsplätze zu Gast auf dem Schützenberg. Leider ist die Geschichte dieser einseitigen Partie schnell erzählt, die Schwyzer liessen den Einheimischen nicht den Hauch einer Chance. Ab der ersten Spielminute übernahmen sie das Spieldiktat und kamen schon bald zu ersten Abschlussversuchen. Nach einer Viertelstunde tanzte der an diesem Abend alles überragende James Gügler die Ruswiler Hintermannschaft aus und eröffnete den Torreigen. Sechs Minuten später war es wiederum Gügler, welcher eine schöne Angriffsaktion über die rechte Seite eiskalt zum 0:2 im Ruswiler Tor unterbrachte. Als dann Qupi in der 32. Minute einen Abwehrfehler zum 0:3 ausnutzen konnte war das Spiel eigentlich schon gelaufen. Die Platzherren konnten bis dahin kein einziges Mal ihre schnellen Angreifer in Szene setzen und waren stattdessen nur mit Abwehrarbeit beschäftigt. Kurz vor dem Pausenpfiff setzte wiederum Gügler mit dem 0:4 den Schlusspunkt unter eine erste Halbzeit, in der die Platzherren chancenlos blieben.

Ruswiler zeigen Reaktion

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Einheimischen eine klare Leistungssteigerung. Dies war sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass die Gäste aus Küssnacht in den Verwaltungsmodus schalteten. Den ersten Abschluss der Partie für die Rottaler konnte Tim Steffen verbuchen, sein Schuss flog aber knapp übers Tor. Auch der eingewechselte Nico Duss konnte auf sich aufmerksam machen, er wurde steil lanciert und zwang den Gästehüter mit seinem Abschluss zu einer Glanzparade. Doch auch mehrere Eckbälle und Freistösse brachten dem FC Ruswil an diesen herrlich warmen Fussballabend nichts Zählbares ein. So erhöhten die Gäste durch De Oliveira Pereira und Koller auf den Schlussstand von 0:6.

Nächstes Heimspiel gegen Stans

Bereits am Dienstagabend kommt es zum dritten Spiel dieser Aufstiegsrunde. Der FC Ruswil empfängt dazu den bisher verlustpunktlosen FC Stans auf dem heimischen Schützenberg. Nun heisst es die vergangene Pleite hinter sich zu lassen und vor heimischem Publikum noch einmal alles rauszuhauen. Spielbeginn ist um 20.00 Uhr. Hopp Rusmu!

Matchtelegramm:
FC Ruswil – FC Küssnacht 0:6 (0:4)
Schützenberg – 400 Zuschauer.
Tore: 15. Gügler 0:1, 21. Gügler 0:2, 32. Qupi 0:3, 43. Gügler 0:4, 67. De Oliveira Pereira 0:5, 94. Koller 0:6.
FC Ruswil: Heller, Hofstetter, Bachmann, Schäfer, Bucher, Spaar, Steffen, Schnider, Grüter, Enrico Albisser, Groenendijk. (Duss, Muff, Remo Albisser, Ly, Reichmuth)

Stefan Bigler, FC Ruswil

Spielbericht ESC Erstfeld – FC Ruswil

Vom Nervenflattern zum Zittersieg

Der Auftakt ist den Ruswilern geglückt. Sie besiegten am Dienstagabend Erstfeld auswärts 1:0. Liga-Topskorer Lars Groenendijk schoss die Rottaler ins Glück.

Nach 96. Minuten hatte das Bangen aus Sicht der Ruswiler endlich ein Ende, als der Unparteiische die Partie zwischen dem ESC Erstfeld und dem FC Ruswil beendete. Das Gäste-Team von Trainer Luca Müller zitterten sich zu einem 1:0-Sieg auf der Sportanlage Pfaffenmatt vor 400 Zuschauenden. «Der Sieg war verdient, aber zu knapp ausgefallen. Das Nervenflattern wäre nicht nötig gewesen, wir hätten das Spiel früher entscheiden müssen», sagt der 1:0-Torschütze Lars Groenendijk nach dem siegreichen Auftakt im Urnerland. Der 3. Liga-Topskorer, der in der Qualifikation mit 22 Treffern glänzte, sagt weiter: «Wir hatten uns gute Chancen erarbeitet, waren aber nicht effizient genug. Aufwand und Ertrag stimmten nicht. Auch an der Passgenauigkeit müssen wir arbeiten, im Hinblick auf das nächste Spiel.» Ab der 63. Minute konnten die Ruswiler nach einem Platzverweis gegen Erstfelds Mattia Epp in Überzahl spielen, konnten aber keinen Profit daraus schlagen, sprich das 2:0 erzielen.

Überragender Nando Heller

Die Ruswiler zeigten insgesamt einen engagierten Auftritt, hatten ein Chancenplus zu verzeichnen und die gefährlicheren Torszenen. Die Platzherren, welche sich erst am letzten Spieltag für die Aufstiegsspiele qualifizierten, fanden gegen die kompakt stehende und gut organisierte Defensive der Rottaler kein probates Mittel. Und wenn sie einmal eine nennenswerte Offensivaktion hatten, scheiterten sie am stark aufspielenden Ruswiler Schlussmann Nando Heller, der doch die eine oder andere Chance sehenswert parierte. Er war die überragende Figur in einem überzeugenden Ruswiler-Kollektiv an diesem Abend.

«Respekt, aber keine Angst»

Mit dem Auftaktsieg hat sich Ruswil im Kampf um den Aufstieg eine sehr gute Ausgangslage geschaffen, da nun zwei Heimspiele auf dem Schützeberg folgen. Die nächste Partie bestreiten die Ruswiler zu Hause am Samstag, 13. Juni um 18:00 Uhr, gegen Küssnacht. Die Rigidörfler werden ein echter Gradmesser darstellen, denn sie haben sich den Aufstieg zum klaren Ziel gesetzt. Zu verlieren haben die Ruswiler gegen den letztjährigen Absteiger aus der regionalen 2. Liga nichts. Am Dienstag, 16. Juni, wartet mit dem FC Stans bereits der nächste starke Gegner zu Hause auf dem Schützenberg. Die Nidwaldner liebäugeln mit einem Aufstieg in die nächsthöhere Liga, nach mehreren gescheiterten Versuchen in der Aufstiegsrunde in den letzten Jahren. Ruswil wird nach dem jüngsten Sieg mit einer guten Moral und viel Selbstvertrauen in die nächsten Partien steigen. Groenendijk: «Wir haben Respekt, aber keine Angst vor den nächsten Aufgaben. Wir können auch gegen diese Gegner was ausrichten.»

Matchtelegramm:
ESC Erstfeld – FC Ruswil 0:1 (0:1)
Tore: 23. 0:1 Lars Groenendijk,
Erstfeld: Robin Baumann, Jeremias Baumann, Epp, Mattia Eller, Püntener, Ennio Eller, Wyrsch, Triulzi, Muoser, Kalbermatter, Zgraggen (Loretz, Janis Baumann, Cil, Elia Baumann, Janicas, Tresch, Costeira)
Ruswil: Heller, Schäfer, Herzog, Bucher, Bachmann, Schnider, Steffen, Spaar, Grüter, Groenendijk, Enrico Albisser (Matter, Hofstetter, Reichmuth, Muff, Duss, Remo Albisser)
Bemerkung: 63. gelb-rote Karte Mattia Epp

Quelle: Anzeiger vom Rottal

Spielbericht FC Ruswil – FC Horw

Aufstiegsspiele gebucht

In der «Finalissima» auf dem Schützeberg reichte den Rottalern ein Unentschieden, um sich zum dritten Mal in den letzten fünf Spielzeiten für die Aufstiegsspiele zu qualifizieren. Nun warten zum Saisonhighlight mit Erstfeld, Küssnacht a/R, Stans und Altdorf hochkarätige Gegner auf die junge Ruswiler Mannschaft, welche als Aussenseiter frei aufspielen kann.

Es war angerichtet und hatte bereits das Flair eines Aufstiegsspiels am vergangenen Samstag auf dem Ruswiler Schützeberg. Die Gäste aus Horw reisten mit einem Fancar an und machten bereits früh Stimmung. Aber auch die Heimfans liessen sich nicht lumpen und erschienen zahlreich auf der heimischen Arena. Zu Beginn der Partie merkte man es den beiden Mannschaften dann auch an, dass es nicht alltäglich ist, vor einer solch prächtigen Kulisse von über 600 Zuschauern zu spielen. Die Startphase war geprägt von Nervosität, technischen Unzulänglichkeiten und Abspielfehlern. Und doch mangelte es nicht an Torchancen auf beiden Seiten. Die Heimelf eröffnete die Torannäherung mit Schüssen von Livio Spaar, Enrico Albisser und Adi Schnider. Aber auch die Gäste liessen nicht lange mit Möglichkeiten auf sich warten und prüften den Ruswiler Schlussmann mit gefährlichen Abschlüssen. Dass es schliesslich torlos in die Halbzeitpause ging, war den beiden überragend spielenden Torhütern Nando Heller und Matthias Minder zu verdanken, die einige «big saves» zeigten und somit die erste Spielhälfte prägten.

Ruswil legt vor

Nachdem die erste Halbzeit einen ausgeglichenen Verlauf nahm, drückte das Heimteam in der Reprise der Partie schon früh ihren Stempel auf. Bereits kurz nach Wiederanpfiff hatte die Müller/Sidler-Elf bereits einige klare Torchancen, sie scheiterten jedoch am Gästetorhüter oder die Abschlüsse verfehlten das Tor oft nur sehr knapp. In der 54. Spielminute hatte Horw dann doppeltes Glück. Ein Verteidiger konnte Topscorer Lars Groenendjik nur mit einem Foul als letzter Mann knapp an der Strafraumgrenze stoppen. Der Unparteiische drückte dabei beide Augen zu, indem er den Ort des Geschehens kurz vor die Sechzehnmeter-Linie setzte und dem Defensivspieler Gelb statt Rot zeigte. Den fälligen Freistoss katapultierte der Ruswiler Captain Tim Steffen knapp neben das Gehäuse. Die Rottaler hielten den Druck in der Folge aufrecht und suchten vehement den ersten Torerfolg. Von den Gästen aus Horw kam in dieser Spielphase erstaunlich wenig, wenn man bedenkt, dass sie eigentlich einen Vollerfolg für die Qualifikation zu den Aufstiegsspielen benötigt hätten. Nach einer weiteren Glanzparade von Torhüter Matthias Minder reagierte Yaron Grüter am schnellstens und erzielte die verdiente 1:0-Führung für die Schützeberg-Elf. Der Schiedsrichter wertete diesen Treffer jedoch als Eigentor, da wohl ein Gästeverteidiger knapp vor der Torlinie den Ball noch berührte. Rund zehn Spielminuten nach dem Führungstreffer des Heimteams prüfte Mohamed Ali Farhat die Ruswiler Nummer eins Nando Heller mit einem sehenswerten Freistoss. Mit einer Glanzparade konnte Letztgenannter für seine Farben die «Null» halten. In der 69. Spielminute dann die vermeintliche Vorentscheidung, als Enrico Albisser mit einer sehenswerten Aktion und einem überzeugenden Abschluss die Ruswiler mit der 2:0-Führung auf die Siegesstrasse zu führen schien.

Zu späte Reaktion der Gäste

In der Folge verpassten es jedoch die Rottaler mit weiteren Treffern, den «Deckel drauf zu machen». Das Gästeteam war in Umgang zwei zumindest phasenweise zu passiv und konnten es der mangelnden Chancenverwertung oder aber ihrem Torhüter verdanken, dass das Resultat nicht bereits höher ausfiel. Die Horwer kamen erst kurz vor Spielende noch einmal auf und glichen die Partie in den Schlussminuten durch ihre beiden Joker Leandro Bezzola (87’) und Julien Campillo (90’ + 4’) noch aus. Das Aufbäumen kam jedoch zu spät und am Schluss konnte sich die Heimmannschaft für den verdienten Punktgewinn und die Qualifikation für die Aufstiegsspiele von ihrem Anhang gebührend feiern lassen.

Matchtelegramm:
FC Ruswil – FC Horw 2:2 (0:0)
Schützeberg – 650 Zuschauer.
Tore: 57. Yaron Grüter 1:0, 69. Enrico Albisser 2:0, 87. Leandro Bezzola 2:1, 94. Julien Campillo 2:2.
FC Ruswil: Heller, Schäfer, Herzog, Bucher, Hofstetter, Schnider, Steffen, Spaar, Grüter, Groenendijk, Albisser (Matter, Bachmann, Ehrbar, Ly, Reichmuth, Muff, Duss).
FC Horw: Minder, Lechner, Schmid, Neumann, Colatrella, Blum, Rashid, Fischer, Leyers, Ali Farhat, Krause (Ming, Primus, Unternäher, Dilberovic, Bezzola, Campillo, Mkrtchyan).

Emotionale Verabschiedungen

Schweren Herzens muss sich der FC Ruswil von verdienten Spielern und Staff-Mitgliedern verabschieden. Nach dem uns bereits in der laufenden Spielzeit vier Schlüsselspieler verlassen haben, folgen weitere sieben Leistungsträger und beenden entweder ihre Aktivkarriere oder schliessen sich höher dotierten Mannschaften an. Wir bedanken uns bei Tim Steffen, Simon Schäfer, Lars Groenendjik, Enrico Albisser, Luca Reichmuth, Simon Hofstetter und Sascha Matter für ihren vorbildlichen Einsatz, ihr Herzblut für unsere Vereinsfarben und wünschen ihnen für ihre sportliche und private Zukunft nur das Beste. Mit Hebi Müller (Coach), Nicolas Sidler (Coach) und Loris Zinniker (Physio) verabschieden wir weitere Schlüsselpersonen unserer ersten Mannschaft und bedanken uns bei ihnen für ihre geschätzte Arbeit und die unzähligen geleistete Stunden zum Wohle unseres Vereins.

Aufstiegsspiele als Dessert

Bereits am Dienstag, 9. Juni 2026, der Anpfiff erfolgt um 20.00 Uhr, gastiert das Ruswiler Fanionteam zum ersten von insgesamt vier Aufstiegsspielen auf dem Sportplatz Pfaffenmatt in Erstfeld im Urnerland. Das erste Heimspiel folgt am Samstag, 13. Juni 2026, gegen Küssnacht am Rigi. Der Kickoff wird um 18.00 Uhr erfolgen. Auch die Partie gegen Stans vom Dienstag, 16. Juni 2026, 20.00 Uhr, wird auf dem heimischen Schützeberg angepfiffen. Zum Abschluss der Entscheidungsspiele um den Aufstieg in die 2. Liga regional reisen die Mannen rund um das Trainergespann Luca Müller, Nicolas Sidler und Hebi Müller am Samstag, 20. Juni 2026 erneut durch den Seelisberg und diesmal in den Urner Hauptort Altdorf. Gestartet wird die abschliessende Partie um 18.00 Uhr. Das Ruswiler Fanionteam freut sich auf diese vier Finalspiele, kann als Aussenseiter unbeschwert und befreit aufspielen, wichtige und einmalige Erfahrungen sammeln und bedankt sich schon jetzt für die Unterstützung vor Ort durch seine fantastischen Fans.

Daniel Stadelmann, FC Ruswil

Spielbericht FC Dagmersellen – FC Ruswil

Jubel in der Nachspielzeit

Der FC Ruswil holt sich in Dagmersellen in der Nachspielzeit den verdienten Punktgewinn und steht eine Runde vor Schluss immer noch auf dem zweiten Tabellenrang. Nun kommt es am letzten Spieltag zu Hause gegen den FC Horw zum ultimativen Showdown um die Teilnahme an den Aufstiegsspielen.

Die Gäste aus dem Rottal starteten fokussiert in dieses wegweisende Spiel gegen einen direkten Konkurrenten um die Teilnahme an den Aufstiegsspielen. Man kontrollierte Ball und Gegner, doch ausser drei Eckbällen schaute in der Startviertelstunde noch nichts Zählbares heraus. Dies änderte sich in der 19. Spielminute, als Enrico Albisser einen zu kurz geratenen Rückpass eines Dagmerseller Verteidigers erlaufen konnte, den generischen Goalie umkurvte und zur Führung traf. Nach gut einer halben Stunde bot sich den Rottalern die Chance die Führung weiter auszubauen. Adi Schnider erlief sich auf der rechten Angriffsseite mit einem Energieanfall den Ball, seine Flanke fand in der Mitte Enrico Albisser, doch dessen Abschluss wurde von Accola im Tor mit einer Wahnsinnsparade entschärft. Im Gegenzug kam der FC Dagmersellen zur ersten vielversprechenden Torchance, der Abschluss prallte jedoch an den Pfosten. Nach 36 Minuten war dann Nando Heller im Ruswiler Tor ein erstes Mal geschlagen, als seine Verteidiger den Ball im Sechszehner nicht klären konnten und Taudien zum Ausgleich abstaubte. Noch vor dem Pausenpfiff hätten die Gäste wieder in Führung gehen können, doch der Schuss von Enrico Albisser strich knapp am linken Pfosten vorbei ins Toraus.

Ruswil wirft am Schluss Alles nach vorne

Auch im zweiten Umgang kamen die Gäste, mit einer eindrücklichen Fanschar angereist, zu den ersten Torchancen. Der zur Pause eingewechselte Yaron Grüter sah seinen Abschluss aber links am Tor vorbeirauschen. Nach gut einer Stunde setzte sich Yaron Grüter als Vorbereiter in Szene, Lars Groenedijk blieb jedoch in aussichtsreicher Position am Goalie hängen. Wenig später kam der an diesem Abend auffälligste Akteur, Enrico Albisser zu einer weiteren Abschlussmöglichkeit, doch auch dieser Abschluss landete nicht im Tor von Hüter Accola. Von den Gastgebern kam bis dato wenig aus dem Spiel heraus, doch anstelle der längst fälligen Führung, lag der Ball auf einmal im Ruswiler Tor. Nach einem Eckball des Heimteams, konnte Bühler die kurzzeitige Verwirrung im Strafraum ausnutzen und zum 2:1 abstauben. Längst hatte auch schon die Kunde von der Entlebucher Niederlagen gegen Horw sich auf der Ruswiler Bank verbreitet, mit einem Sieg hätten sich die Rottaler somit bereits für die Aufstiegsspiele qualifizieren können. Das Team von Trainer Luca Müller setzte nun alles auf eine Karte, ein schwieriges Unterfangen bei hochsommerlichen Temperaturen. Doch an diesem Abend, des gleichzeitig stattfindenden Champions- League- Finals, wurden die solidarisch kämpfenden Gäste, wenigstens noch mit dem absolut verdienten Ausgleich belohnt. Lars Groendijk traf in unnachahmlicher Manier, mit einem Drehschuss in der Nachspielzeit zum umjubelten 2.2. Mit seinem 23. Saisontreffer setzte er den Schlusspunkt in einer nervenaufreibenden Partie.

Showdown zu Hause gegen Horw

Dank diesem Punktgewinn hat der FC Ruswil immer noch die Möglichkeit die Aufstiegsspiele aus eigener Kraft zu erreichen. Dazu ist im letzten Spiel zu Hause gegen den FC Horw mindestens ein Unentschieden mit wenig Strafpunkten notwendig, dann kann man auch vom FC Entlebuch nicht mehr überholt werden. Es ist also angerichtet, ein spannendes Saisonfinale steht vor der Tür. Anpfiff auf dem Schützenberg am nächsten Samstag ist um 18:00 Uhr. Hopp Rusmu!

Remo Willimann wird neuer Coach

Erfreuliche Neuigkeiten kann der FC Ruswil auch mit Blick auf die neue Saison verkünden. Nachdem Nicolas Sidler und Hebi Müller schon länger ihren Rücktritt aus dem Trainerteam bekannt gegeben haben, konnte mit Remo Willimann der neue Coach an der Seite von Trainer Luca Müler verpflichtet werden. Remo kennt die Rottaler Fusballszene bestens, hat er doch auch schon als Trainer der Rottal- Selection geamtet. Der FC Ruswil heisst Remo herzlich Willkommen auf dem Schützenberg.

Matchtelegramm:
FC Dagmersellen – FC Ruswil 2:2 (1:1)
Chrüzmatt – 200 Zuschauer.
Tore: 19. Albisser 0:1, 36. Taudien 1:1, 72. Bühler 2:1, 92. Groenendijk 2:2.
FC Ruswil: Heller, Herzog, Schäfer, Bucher, Hofstetter, Spaar, Ly, Schnider, Muff, Albisser, Groenendijk. (Duss, Grüter, Kirpichnikov)

Stefan Bigler, FC Ruswil

Spielbericht FC Ruswil – FC Entlebuch

Spektakelsieg im Spitzenspiel

Der FC Ruswil gewinnt das spektakuläre Spitzenspiel gegen den FC Entlebuch trotz langer Unterzahl mit 3:2 Toren. Zwei Runden vor Schluss, steht das personell arg dezimierte Team von Trainer Luca Müller hinter Leader Sursee auf dem zweiten Tabellenrang, welcher zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen berechtigt.

Die Gäste aus Entlebuch starteten besser in die Partie, ihre zwei grössten Abschlussmöglichkeiten wurden jedoch beide vom Abseitspfiff des Schiedsrichters für ungültig erklärt. Nach etwas mehr als einer Viertelstunde meldeten auch die Gastgeber ihre Ambitionen an, als Lars Groenendijk nach einem Konter alleine auf den Gästekeeper loszog, jedoch den Ball neben das Tor setzte. Eine Zeigerumdrehung später kam der Entlebucher Schmid zu einer nennenswerten Chance, Nando Heller im Ruswiler Kasten konnte aber toll zur Ecke klären. Die Rottaler waren nun mehr im Ballbesitz und nach gut einer halben Stunde klingelte es zum ersten Mal im Kasten der Entlebucher. Startelf- Debütant Nico Duss bediente von der linken Seite Lars Groenedijk und der Topscorer der dritten Liga liess sich nicht zweimal bitten. Die Platzherren waren nun Chef auf dem Rasen und liessen den Gästen kaum noch Luft zum Atmen. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff erhöhte Enrico Albisser auf 2:0, als er einen Abpraller aus der Distanz ins Tor bugsierte. Die Pausenführung hätte mit etwas mehr Präzision sogar noch höher ausfallen können, Stöckli im Tor der Grünweissen verhinderte diese jedoch mehrmals mit tollen Paraden.

Verhängnisvoller Reflex auf der Linie

Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag, als Joel Bachmann nach einem Eckball reflexartig die Hand zur Hilfe nahm und auf der Ruswiler Torlinie klärte. Klares Verdikt: Penalty und rote Karte für den Verteidiger! Den fälligen Strafstoss verwertete Wigger zum Anschlusstreffer und die Einheimischen mussten nun gut 40 Minuten in Unterzahl agieren. Die Entlebucher konnten aber in der Folge nicht davon profitieren, weil die Mannen vom Schützenberg eine clevere und kämpferisch einwandfreie Leistung ablieferten. In der 68. Spielminute belohnten sich die Platzherren und trafen zum umjubelten 3:1. Livio Spaar bediente nach einem Konter Lars Groenendijk, der seine unglaubliche Trefferquote weiter hochschrauben konnte. Dies sollte jedoch noch nicht die Entscheidung gewesen sein. In einer zunehmend ruppigeren Partie kamen die gewohnt kampfstarken Entlebucher in der 83. Minute zum Anschlusstreffer, Wigger hatte nach einem Eckball getroffen. Als sich dann wenig später, die Ruswiler mit einer Gelb-Roten Karte numerisch noch mehr schwächten, musste man schon das Schlimmste befürchten. Doch an diesem Dienstagabend waren die Rottaler, selbst in doppelter Unterzahl, nicht mehr zu bezwingen. Nando Heller hielt seinen Kasten in der Nachspielzeit mit einer Glanzparade sauber.

Auswärtsspiel in Dagmersellen

Dank diesem Sieg gegen Entlebuch und der Niederlage von Dagmersellen gegen Sursee vom vergangenen Sonntag, kletterten die Ruswiler auf den zweiten Tabellenrang. Noch sind zwei Runden zu spielen und die nächsten Gegner haben es in sich. Nach dem spielfreien Pfingstwochenende treten die Mannen von Trainer Luca Müller am Samstag, den 30. Mai um 18.00 Uhr beim viertplatzierten FC Dagmersellen an. Eine Woche später kommt es dann auf dem heimischen Schützenberg zum Duell gegen den letztjährigen Absteiger aus Horw. Hopp Rusmu!

Matchtelegramm:
FC Ruswil – FC Entlebuch 3:2 (2:0)
Schützenberg – 250 Zuschauer.
Tore: 31. Groenendijk 1:0, 40. Albisser 2:0, 53. Wigger 2:1, 68. Groenendijk 3:1, 83. Wigger 3:2.
Bemerkung: 52. Rot Bachmann, 87. Gelb- Rot Ehrbar
FC Ruswil: Heller, Herzog, Bachmann, Bucher, Hofstetter, Spaar, Steffen, Schnider, Duss, Albisser, Groenendijk. (Schäfer, Muff, Ehrbar)
FC Entlebuch: Stöckli, Unternährer, Roth, Wigger, Portmann, Cresta, Mahler, Thalmann, Malou, Portmann, Schmid. (Koch, Bieri, Gojani)

Stefan Bigler, FC Ruswil