Matchbericht FC Grosswangen / Ettiswil – FC Ruswil

Wille und Siegeshunger waren bei den Grosswanger-Ettiswiler grösser als bei Ruswil. Insbesondere in der ersten Halbzeit legen die Platzherren den Unterschied und gehen schlussendlich verdient als Sieger vom Platz.

Kaum angespielt bemerkte man schon, dass die noch sieglosen Grosswanger-Ettiswiler voller Tatendrang waren. Nach gut drei Minuten tauchte der schnelle und agile Luternauer bereits ein erstes Mal alleine vor dem Ruswiler Tor auf. Sein Abschluss von der halbrechten Position verfehlt aber das Ziel klar. Ruswil schien noch mit dem Kopf in der Garderobe zu sein, da markierte Baumeler bereits den 1:0 Führungstreffer. Über Wälti (hinten rechts) ausgelöst, gelangte der Ball via Luternauer zu Zeder. Seine Flanke wurde von der Ruswiler Hintermannschaft abgefangen. Der Befreiungsschlag war aber ungenüngend und landet direkt in den Füssen von Sven Baumeler. Dieser hat die Situation schnell erfasst und bemerkt, dass Schärli etwas weit vor dem Tor stand und sein Lob landete im Tor. 

Gespannt wartete man auf Grosswanger-Ettiswiler Seite auf die nächsten Minuten. Denn die Gutmoos Anhänger waren gebrandmarkt von den letzten Spielen: Wurde man einmal mehr nachlässig nach dem Führungstreffer? Heute nicht. Sehr diszipliniert agierte die Hintermannschaft der Fessler/Kolaj-Truppe. Es wurden kaum Chancen zugelassen. Und wenn doch wieder einmal eine Chance seitens Ruswil kreiert wurde, dann war Armend Tarashaj im Tor von Grosswangen-Ettiswil der überragende Rückhalt. Bereits in der 12. Minute musste dieser gegen Spaar retten. Nach rund 25 Minuten versuchte es David auf Seiten Ruswil mit einem Solo. Diese wurden dann 25 Meter vor dem Tor mit einem Foul unterbunden und der fällige Freistoss wurde eine sichere Beute von Tarashaj. Die Gäste waren mit dem Start in diese Partie alles andere als zufrieden. So wechselte Trainer Groendijk bereits sehr früh (32. Minute) ein erstes Mal. Der neu eingewechselte Bucher vermochte die gute Hereingabe nicht in etwas Zählbares ummünzen. Praktisch im Gegenzug erhöhte der omnipräsente Luternauer auf 2:0. Nach einem Doppelpass mit Ukaj zog er alleine Richtung Tor und liess Schärli keine Abwehrchance. Kurz vor der Pause – die meisten Zuschauer wähnten sich bereits in der Halbzeit – lancierte Endrit Tatashaj, nach einem Rückpass, 

Luternauer in die Tiefe. Dieser lies zuerst dem Verteidiger im Laufduell keine Chance und dann auch mit seinem Abschluss dem Gästekeeper. Es war beidseitig eine sehr intensive und animierte erste Halbzeit in diesem Rottal-Derby.

Hoch konzentriert kamen die Gutmoos-Spieler aus der Kabine. Kein weiterer Gegentreffer zu erhalten war das primäre Ziel in der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff. Fast aber nicht ganz ging dieser Plan auf und sogar noch mehr: Noch nicht ganz eine Stunde war gespielt, als der eingewechselte Paluca mit einem tollen Querpass Baumeler anspielte. Dieser schlenzte den Ball an Schärli vorbei, doch der Innenpfosten rettete diesmal für die Ruswiler. Praktisch im Gegenzug markierten die Ruswil den Anschlusstreffer. Einen Eckball auf den ersten Pfosten gezogen lenkte der Captain Matthias Bühlmann gekonnt und unhaltbar ins Tor ab. Die Gäste haben mit dem Anschlusstreffer Lunte gerochen und die Platzherren versuchten die Nervosität zu verstecken. Doch kaum angespielt, hatte man den Ball auch schon wieder verloren. Und das Umschaltspiel von Ruswil klappte nun sehr gut. So tauchten die Ruswiler gleich wieder alleine vor Keeper Tarashaj auf. Eine Glanztat bewahrte das Heimteam vor dem zweiten Treffer. Es wäre einmal mehr eine Unkonzentriertheit gewesen. In der Folge hatten die Ruswiler immer wieder grosse Auftritte.  Armend Tarashaj musst noch und nöcher Fehler der Grosswanger-Ettiswiler Hintermannschaft klären. Die intensive Partie und die hohe Laufbereitschaft waren nun dem Heimteam anzumerken. Der Durck seitens Ruswil mit dem Rücken zur Wand wurde immer grösser und im gleichen Ausmass stieg auch die Fehlerquote in der Defensive auf Seiten von Grosswangern-Ettiswil. Doch Profit daraus zuschlagen konnten die Ruswiler an diesem Abend nicht. Meist aus eigenem Unvermögen oder wenn dann einmal Tarashaj geschlagen gewesen wäre, war ein Fuss oder Bein der beherzt und aufopfernden kämpfenden Grosswanger-Ettiswiler im Weg. Kurz vor Schluss machte die Mannschaft von Fessler alles klar: Ein Befreiungsschlag von Endrit Tarashai verkommt zur idealen Steilvorlage für Paluca. Dieser behauptet den Ball und und bemerkte, dass der Torwart auf der Strafraumgrenze stand. Sein Heber fand ohne Probleme den Weg ins Tor und der erste Saisonsieg war perfekt. 

Mit Grosswangen-Ettiswil hat nicht das bessere aber das effizientere Team gewonnen. Die Platzherren wollten an diesem Abend den Sieg viel mehr, als die Ruswiler. 

Dieser erste Saisonsieg tut der geschundenen Seele gut und gibt Kraft für die kommenden Wochen. Die grosse Erleichterung bei Team und den Supporter war nach dem Schlusspfiff allen anzumerken. 

Grosswangen-Ettiswil – Ruswil  4:1 (3:0)

Gutmoos. – 270 Zuschauer. – SR Thanabalasingam

Tore: 6. Baumeler 1:0. 37. Luternauer 2:0. 43. Luternauer 3:0. 58. Bühlmann 3:1. 87. Paluca 4:1. 

– Grosswangen-Ettiswil: Tarashaj Armend; Bucher, Wälti, Gehrig, Tarashaj Endirt, Baumeler (74. Wirz), Luternauer (55. Paluca), Marti, Zeder (71. Lagler), Stöckli, Ukaj (91. Widmer).

– Ruswil: Schärli; Bättig (40. Groenendijk), Spaar (73. Sieber), Schäfer, Steffen (49. Albisser/66. Koch), Simon, Meier, Albisser (32. Bucher), Vogel, Bühlmann, Käch.

Bericht Samuel Kreyenbühl, FC Grosswangen-Ettiswil

Matchbericht FC Ruswil – FC Dagmersellen

Nach der völlig missglückten Partie am letzten Spieltag in Altbüron zeigte das Ruswiler-Team eine starke Reaktion und gewinnt letztlich verdient gegen den souveränen Leader aus Dagmersellen mit 1:0.

Von Beginn an war es dem Team von Marco Groenendijk und Reto Heller anzumerken, dass sie sich nach der schwachen Partie am vergangenen Samstag in Altbüron einiges vorgenommen hatten. Die Spieler starteten konzentriert und engagiert in das Spiel und liessen sich vom mit breiter Brust auftretenden Leader nicht beeindrucken.

Die erste Chance im Spiel hatte trotzdem Dagmersellen, als in der 7. Minute Frey in den Strafraum der Ruswiler hineinlaufen konnte. Sein Schuss konnte Fabian Schärli aber abwehren und am Schluss war es Fabian Bättig der auf der Linie den Ball wegspedieren konnte.

Danach war das Spiel ziemlich ausgeglichen und beide Teams kamen zu Chancen. Aber bereits in dieser Phase hatten die Schützenberg-Boys die etwas klareren Möglichkeiten. So zum Beispiel in der 25. Minute als nach einem Freistoss von Mike Käch der Ball auf den im Strafraum der Dagmerseller freistehenden Matthias Bühlmann kam. Sein Kopfball landete aber an der Latte und somit blieb der Torjubel vorerst noch aus. 

Die beiden Teams schenkten sich weiterhin nichts und es entwickelte sich für die Zuschauer ein sehr attraktives Spiel mit einigen offensiven Aktionen. Doch die beiden Abwehrreihen waren jeweils auf der Höhe ihrer Aufgabe und so ging es torlos zum Pausentee in die Kabine.

Enrico Albisser wird mit seinem ersten Tor zum Matchwinner 

Beide Teams kamen vorerst unverändert aus der Kabine und die Zuschauer waren gespannt, ob das Spiel weiterhin so attraktiv weiterging.

Unmittelbar nach Anpfiff kam Dagmersellen zu einer Grosschance als Frey alleine auf das Tor der Einheimischen losziehen konnte. Im letzten Moment konnte er aber noch bedrängt werden, so dass er mit seinem Abschlussversuch nicht zum Torerfolg kam.

Danach waren es aber die Ruswiler welche das Spielgeschehen mehrheitlich prägten und des Öfteren zu gefährlichen Aktionen kamen. Diese blieben vorerst noch zu ungenau oder konnten von den Verteidigern der Gäste schlussendlich doch noch abgewehrt werden.

Es kam die 65. Minute in welcher im Mittelfeld der Ball erobert werden konnte und dieser dann über rechts in den Strafraum zu Enrico Albisser kam. Der junge Stürmer scheiterte schon des Öfteren aus aussichtreicher Position zum Teil knapp. Doch diesmal behielt er die Nerven und konnte so zum vielumjubelten 1:0 für Ruswil einnetzen. Es war sein persönlich erstes Tor bei den Aktiven und die Freude und Erlösung war bei ihm entsprechend spürbar. 

Ruswil bringt das Spiel gekonnt über die Runden und siegt verdient

Auch nach dem Führungstreffer steckte das heimische Team nicht zurück und kam zu weiteren Möglichkeiten. Erst in der Schlussviertelstunde konnte der Leader aus Dagmersellen etwas mehr Druck erzeugen und kam so einige Male zu gefährlichen Abschlussversuchen. Die Schützenberg-Boys zeigten aber praktisch über das ganze Spiel eine tolle kämpferische Einstellung und konnten sich auch in dieser Phase immer wieder vom Druck befreien und seinerseits in den Angriff gehen.

Ganz zu Schluss wurde es doch noch einmal etwas hektisch. Bereits in der Nachspielzeit konnte Dagmersellen einen Eckball treten, welcher nicht genügend abgewehrt werden konnte und so landete der Ball im allgemeinen Durcheinander am Pfosten des Heimteams. Die Nerven bei Dagmersellen lagen in dieser Phase etwas blank, was ebenfalls bereits in der Nachspielzeit nach Reklamieren noch zu einem Platzverweis für das Gästeteam führte. 

Schlussendlich hatte Ruswil in der Schlussphase das notwendige Glück auch etwas auf seiner Seite und konnte das Spiel mit dem knappen Ergebnis über die Runden bringen. Alles in allem war der Sieg aber sicherlich verdient und man konnte so Dagmersellen die erste Saisonniederlage beibringen. Die Spieler konnten sich so vom treuen und begeisterten Heimpublikum den verdienten Applaus abholen.  

Vorrundenabschluss in Grosswangen

Bereits am nächsten Samstag steht das letzte Spiel der Vorrunde auf dem Programm. Ruswil trifft dabei auswärts um 18.00 Uhr zum Derby auf Grosswangen-Ettiswil. Grosswangen steht aktuell am Schluss der Tabelle und ist dringend auf Punkte angewiesen. Das Spiel wird deshalb mit Bestimmtheit nicht zu einem Selbstläufer. Doch mit einer Leistung wie im heutigen Spiel gegen den Leader aus Dagmersellen und der Unterstützung der treuen Fangemeinde sollte es möglich sein, auch in Grosswangen zu punkten.

Spieltelegramm

FC Ruswil – FC Dagmersellen 1:0 (0:0)

Schützenberg. – 200 Zuschauer. – SR Mattmann – Tore:  65.  1:0 Albisser 

Ruswil: Schärli, Schäfer, Bättig, Spaar, Steffen, Simon, Meier, Albisser, Vogel, Bühlmann, Käch (Bucher, Krähenbühl, Groenendijk) 

Dagmersellen: Gianluca Accola, Burri, Hunziker, Tschopp, Roth, Sommer, Frey, Schwizer, Ineichen, Taudien, Flavio Accola (Fischer, Bucher, Bernet) 

Bemerkungen: 90+2. Platzverweis Sommer

Walter Schwegler

Torschütze Enrico Albisser

Tandemschiedsrichter im Fussball

Seit kurzem gibt es im Schweizerisch Fussball die Neuheit von Tandemschiedsrichter. Dabei wird ein Spiel von zwei Schiedsrichtern zusammen geleitet. Es geht darum, dass ein Schiedsrichter der neu die Ausbildung abgeschlossen hat, von einem erfahrenen Schiedsrichter direkt auf dem Platz lernen und profitieren kann. Dabei leitet die erste Halbzeit der erfahrene Schiedsrichter das Spiel und der Neuschiedsrichter folgt ihm dabei in unmittelbarer Nähe auf dem Platz. In der Pause wird gewechselt und der Neuschiedsrichter übernimmt die Leitung des Spiels. Der erfahrene Schiedsrichter folgt nun seinem neuen Kollegen und beobachtet ihn. Nach dem Spiel wird dann das Gesehene besprochen und so kann der Neuschiedsrichter viel vom erfahrenen Kollegen ganz direkt mitnehmen.

Am letzten Sonntag standen erstmals auch zwei junge Schiedsrichter des FC Ruswil als Tandem im Einsatz. Michael Bründler wurde so von seinem „Schiri-Götti“ Cedric Eicher bei einem Spiel in Rothenburg unterstützt.

Michael Bründler hat diesen Sommer die Ausbildung zum Schiedsrichter abgeschlossen und ist nun gut vorbereitet und auch motiviert, sein neues Hobby auszuüben.

Cedric Eicher ist trotz seines jugendlichen Alters bereits ein erfahrener Schiedsrichter und leitet bereits Spiele bis zur 4. Liga. Es ist gut möglich, dass er schon bald noch ein paar Ligen höher pfeifen wird.

Beiden jungen Ruswiler wünschen wir viel Freude und Zufriedenheit bei diesem anspruchsvollen Hobby.

Der FC Ruswil ist immer auf der Suche nach Personen, die sich vorstellen können, die anspruchsvolle aber auch tolle Aufgabe als Schiedsrichter auszuüben.

Meldungen sind jederzeit sehr herzlich Willkommen und können gerne an ein Vorstandsmitglied des FC Ruswil oder auch via Mail unter info@fcruswil.ch erfolgen.

links Neuschiedsrichter Michael Bründler und rechts sein „Schiri-Götti“ Cedric Eicher

Matchbericht FC Zell – FC Ruswil

Ein wichtiger Sieg für die Moral und den Tabellenplatz

Den Schützenberg-Elf gelang auswärts ein wichtiger Sieg gegen den Aufsteiger FC Zell. Bei widrigem Wetter wurden die Weichen schnell auf Sieg gestellt, doch dann geriet der Motor ins Stottern. Mit einem Teameffort konnten diese wichtigen Punkte eingefahren werden. Zell ihrerseits wartet seit Saisonbeginn auf den ersten Dreier und bleibt unter dem Strich platziert.

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Matchbericht FC Nottwil – FC Ruswil

Eine unnötige Niederlage

Der FC Ruswil gastierte am letzten Samstag bei Nottwil auf dem Sportplatz Bühlwäldli. Die Rottaler verloren das Duell knapp mit 2:1. Die Niederlage war aber alles andere als zwingend, hatte der FC Ruswil den Gegner über weite Strecken im Griff. Nottwil profitierte von Ruswiler Eigenfehlern.

Die ersten 20 Minuten verstrichen in diesem Spiel ohne nennenswerte Aktionen. Die beiden Mannschaften tasteten sich ab, jedoch verlagerte sich das Spielgeschehen mehr und mehr in die Hälfte der Seesterne. Nottwil mit nur einem Punkt aus drei Spielen zeigte sich von der defensiven Seite und lies die Rottaler das Spieldiktat übernehmen. Dann aber eine Grosschance für Ruswil. Ein Rückpass auf den heimischen Goali schlüpfte ihm unter dem Fuss durch. Lars Groenendijk reagiert blitzschnell und versucht das Leder aus spitzem Winkel in die Maschen zu hauen. Der Torhüter korrigiert seinen Fehler aber bravurös und lenkte den Schuss um den Pfosten. Nur eine Zeigerumdrehung später verpasste David Simon mit seinem Schlentzer die Führung nur knapp. In der 29. Minute wurden dann die Ruswiler Bemühungen belohnt. Nach einem Eckball konnte Simon Schäfer den Ball im Getümmel über die Torlinie drücken. Die Ruswiler powerten weiter und sahen wie der heimische Torhüter Björn Wolfisbergs Weitschuss mit grosser Mühe zum Eckball lenken konnte. Die 38. Minute lief und Tim Steffens Freistoss wurde länger und länger und verpasste das Torgehäuse nur knapp.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Groenendijk / Heller-Boys alles im Griff. Nottwil wurde in der 1. Halbzeit kaum gefährlich.

Nottwil dreht das Spiel durch Ruswiler Eigenfehler

Die zweite Halbzeit startete mit vielen Unterbrüchen. Nottwil versuchte die Ruswiler früher zu stören, so dass kein Spielfluss aufkommen konnte. In der 55. Minute konnte Nottwil einen Eckball treten. Der völlig alleinstehende Captain Pascal Bühlmann liess sich nicht zwei Mal bitten und netzte aus kurzer Distanz ein. Die Ruswiler liessen sich vom Unentschieden nicht beirren und kamen ihrerseits in der 59. Minute zu einem guten Abschluss von David Simon. Jedoch zischte dieser knapp über das Tor. Wie aus heiterem Himmel dann ein grober Abwehrfehler in den Ruswiler Reihen. Raffael Metzler sagte danke und schob zum 2:1 ein. Dieser Spielstand erstaunte zu diesem Zeitpunkt sehr, hatten die Seesterne bis zu diesem Zeitpunkt keine zwingenden Torchancen.

Nervöse Schlussphase

In der 70. Minute tankte sich Lars Groenendijk auf der linken Seite durch und zog voll ab. Der Torhüter Selimi lenkte den Ball um den Pfosten. Ruswil drückte nun vehement auf den Ausgleich, musste aber dadurch natürlich auch offensiv stehen. Dadurch ergaben sich gute Kontermöglichkeiten für Nottwil. Eine solche hatte das Heimteam in der 80. Minute. Grosses Glück für die Rottaler, dass der satte Schuss über die Torlatte flog. Livio Spaars Torschuss in der 86. Minute verpasste das Gehäuse nur knapp. Nottwil sah nun den Sieg vor Augen und verteidigte mit allem was sie hatten. Ein Konter in der 87. Minute wurde von Fabian Schärli sensationell zunichte gemacht. Nur eine Minute später eine weitere Grosschance für das Heimteam, welche wieder nicht verwertet werden konnte. Dies hätte eigentlich das 3:1 sein müssen. Und so überschlugen sich die Ereignisse in den letzten Minuten: Die 92. Minute lief, Ruswil rannte an. Nottwil erneut mit einem Konter. Der satte Schuss wurde aber an die Latte gesetzt. 93. Minuten waren gespielt als ein Nottwiler Spieler für seinen geschlagenen Torhüter auf der Linie den Ball noch abwehren konnte. Im Gegenzug setzte Nottwil einen Schuss erneut an die Latte. Der gute Schiedsrichter pfiff das Spiel ab und es resultierte eine 2:1 Niederlage für die Ruswiler.

Mangelnde Durchschlagskraft und Konzentration

Der FC Ruswil vergab den Sieg in der 2. Halbzeit. Hier haben sich unnötige Fehler eingeschlichen, welche von Nottwil eiskalt ausgenutzt wurden. Ruswil hatte das Spiel und den Gegner bis zum 2:1 gut im Griff. Nottwil hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt fast keine Chancen herausgespielt. Sie mussten nur auf die Fehler der Rottaler warten. Nach dem Führungstreffer der Seesterne fehlte es den Ruswilern auch ein wenig an der Durchschlagskraft. Das junge Team muss nun seine Hausaufgaben machen. Denn bereits am 20. September geht es um 20 Uhr auf dem heimischen Schützenberg gegen das punktgleiche FC Wolhusen weiter. It‘s Derby-Time. Hopp Rusmu!!!

Thomas Marin, FC Ruswil